2016 John & Sargeras

Willkommen beim Orbis Corvorum

Auf dieser Seite findest du Informationen zu unserem Larp Club, den Mitgliedern, künftigen Events und vielem mehr. Lass dich packen vom faszinierenden Rollenspiel!

Wer wir sind:

Gefällt dir "The Lord of the Rings", hast du dir schon einmal vorgestellt, Teil einer mittelalterlichen, fantastischen Welt zu sein?
Beim Orbis Corvorum leben wir diese Phantasie aus: Wir stellen uns die entsprechende Ausrüstung zusammen, trainieren und besuchen schliesslich organisierte Events an denen unter anderem Geister, Elfen und Elben, Feen, Gnome, Zwerge, Kobolde, Riesen, Orks, Ents und natürlich viele Ritter, Waldläufer, Barden, Gaukler, Söldner und Burgfräuleins auftauchen.

Neueinsteigern bieten wir einen Einstieg ins Live Rollenspiel und helfen bei Fragen und Problemen gerne weiter. Ein Reinschnuppern ist also durchaus erwünscht! Sieh dich auf unserer Homepage und im Forum ruhig um, wir freuen uns über jedes neue Gesicht.



News

04.02.2015: Nach den ewigen Spambots und vielen Monaten drckerei: Wir prsentieren das Forum mit einer neuen Software (die auch noch supported wird :)).
- Sargeras -

13.5.2013: Alle Jahre wieder, wenn Switch unser Geld nicht will und lieber die Domain sperrt... In diesem Sinne: Wir sind wieder online.
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31.12.2012: Das Forum hat sich ber die Festtage irgendwie selbst zerstrt. Ein Backup vom Oktober 2012 musste wiederhergestellt werden. Neuere Beitrge sind leider verloren.
- Sargeras -

30.10.2012: Die mobile Version ist fertig.
- Sargeras -

20.10.2012: Die Galerie wurde berarbeitet und es wurden neue Bilder hinzugefgt
- John -

20.10.2012: Eine mobile Version der Homepage fr Smartphones befindet sich in der Entwicklung
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28.4.2011: Die Historie der Schattenlande wurde auf der Hauptseite angefgt.
- John -

26.4.2011: Der Shop wurde berarbeitet.
- John -

25.4.2011: Die Website wurde aktualisiert. Die Kategorie "Larp" ist ganz neu. "Events" wurde auf den neusten Stand gebracht. Die Linkliste wurde berarbeitet.
- John -


Historie der Schattenlande

Einst, in einer längst vergangenen Zeit, als die Dinge in den Schattenlanden noch andere Namen hatten, hielt sich das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit die Waage. In einem ewig scheinenden Kreislauf gerieten Alte Götter in Vergessenheit, während neue an ihre Stelle traten. Die Natur war gütig zu den Sterblichen und bescherte ihnen gute Erträge. So war es auch nicht verwunderlich, dass zwischen den Völkern Frieden und Einklang herrschte. Doch dieser Frieden sollte nicht ewig währen, denn es ereignete sich eine Tragödie, die den Lauf der Dinge auf ewig verändern sollte.

Legenden berichten, die Kriege hätten damit begonnen, dass der Freiherr von Holstedt die Tochter von Bischof Zirganus verführte, sie ohne dessen Einverständnis ehelichte und auf die Burg zu Holstedt bringen liess. Solch eine Schandtat konnte nicht unbestraft bleiben und so nahm die unheilvolle Fehde, deren Ursprung schon bald in den Hintergrund rücken sollte, seinen Lauf. Ehe sie sich versahen, befanden sich die jeweils verpflichteten Parteien auf zwei Seiten. Auch der sagenumwobene Baron von Eisenfeld mit seiner tapferen Garde namens Wächter des Schattens waren in die Kampfhandlungen verwickelt – Er stand aus heute nicht mehr schlüssig nachvollziehbaren Gründen dem unzüchtigen Baron zu Seite. Der Krieg dauerte nun schon acht Jahre an und die Ländereien der Lords, Baronen, Durchlauchten und wie sie alle hiessen, wechselten die Eigentümer schneller als ein Bauer seine Äcker bestellen konnte.

In Anbetracht einer derart misslichen Lage verlor das Volk zusehends den Glauben an das Gute und so war es denn auch kein Wunder, dass eine schreckliche Pest die Schattenlande überkam; Ein Inkubus namens Rakama nutzte die geistige Schwäche des Pöbels, um die vom Krieg betroffenen Ländereien mitsamt den Bewohnern zu vergiften und zu verfluchen. Zunächst begann das Unheil mit wahnsinnigen Erscheinungen, von denen vorerst nur junge Frauen betroffen waren. Sie wären von der Erde verschlungen worden und hätten in der Unterwelt gar schreckliche Höllenqualen erlitten, berichtet man. Dann weitete sich dieses Phänomen auch auf andere Bürger aus und wer Rakama gesehen hatte, dessen Seele war fortan seltsam getrübt. Auch schien die Sonne in den zukünftigen Schattenlanden langsam zu verblassen, was die mit Kriegstreiben und Raubrittertum beschäftigten Edelmänner aber kaum kümmerte. Nach dem dreizehnten Jahr der Fehde hatten die Menschen ihre Hoffnung auf Frieden vollends verloren. Kaum mehr ein Zeichen von Zivilisation war mehr zu finden – Nur noch Ruinen standen an der Stelle der einst prächtigen Burgen der Edelmänner und die Dörfer der gewöhnlichen Leute erkannte man nur noch an der verbrannten Erde.

Wie allseits bekannt, liess wie viele andere auch der Baron von Eisenfeld in den Kriegswirren sein Leben. Die nun Führungslosen Überbleibsel der Wächter der Schatten wurden alsbald von den Kräften Rakamas korrumpiert und dazu auserkoren, einen gar furchtbaren Auftrag auszuführen. Sie nannten sich nun Schattenwächter und als Exekutive im Diesseits, ausgestattet mit einem unmenschlich selbstlosen Mut und dunklen Gaben, nahmen sie Provinz um Provinz ein. Sie beendeten schon bald die Fehde, indem die verstrittenen Adelsgeschlechter allesamt ausradiert wurden und die Bevölkerung mit der Macht Rakamas versklavt wurde. Von einem neuen Frieden zu sprechen, wäre aber eine verfehlte Aussage, denn Rakama hatte grössere Pläne: Auch die umliegenden Regionen sollten Opfer seiner neu erworbenen Macht werden, denn mit jeder gefügigen Seele wuchs seine Kraft. Dazu kam es aber glücklicherweise nicht, denn das Treiben des Dämonen blieb von den alten Göttern nicht unbeachtet. In einem divinen Schachzug wurde Rakama in eine Falle gelockt und seiner Kräfte entledigt, bevor er in abertausende kleine Schmeissfliegen zerfiel. So jedenfalls berichten Steintafeln auf einer Waldlichtung in der Nähe von Kelling die Geschehnisse. Auch von den tyrannischen Schattenwächtern und dem gefügigen Volk, so scheint es, forderten die Götter ihren Tribut, denn von ihnen hat man seit jener Zeit keinen mehr gesehen.

Die Sonne wurde nun wieder heller und Leben erfüllte die verlassenen Länder alsbald wieder. Das Land wurde wieder Fruchtbar und wartete nur darauf, bestellt zu werden, weshalb sich viele im Exil lebende Gruppen sowie umliegende Clans und Familien dazu entschlossen, in die Schattenlande zu wandern, um ihr Glück zu versuchen. Das Land welches für kurze Zeit herrenlos blieb war indes schnell wieder besetzt. Hauptsächlich sind nun zwei Gruppen zu nennen, die das Machtvakuum in den Schattenlanden aufhoben und seitdem für Recht und Ordnung sorgen: Die Vereinigung der Kulesh, welche sich viel fruchtbares Land aneignete, sowie der Orbis Corvorum, der sein Lager in den Ruinen der Grasburg aufschlug und das umliegende Land besetzt hält.

Das Gleichgewicht scheint nun wieder hergestellt und es bleibt zu hoffen, dass die Geschichte Rakamas nie in Vergessenheit geraten wird.